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Anzeiger vom Rottal
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Grosses Engagement für Jugendliche

Beste Stimmung beim Billardplausch unter den Jugendlichen und Personen der Erwachsenengruppe. Foto Michael Wyss

 

Jugendliche im «Bojler 17» (Jugendraum). Doch ohne die Erwachsenengruppe, die wöchentlich Freiwilligenarbeit leistet, wäre das gar nicht möglich.


Michael Wyss


Der Jugendraum «Bojler 17» ist bekannt und vielerorts ein Begriff. Dieses Jahr wurde das 10-Jahr-Jubiläum mit diversen Veranstaltungen gefeiert (wir haben darüber berichtet). «Der Jugendraum ist ein echtes Bedürfnis. Ein Ort, wo sich die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler treffen und ihre Freizeit
verbringen», so Gerda Hermann. Die Juniorenkommission (Juko) hat die Erwachsenengruppe vor zehn Jahren gebildet, welche die Jugendlichen am Freitag zwischen 20 und 24 Uhr betreut und beaufsichtigt. «Finde es wichtig, dass wir Erwachsenen uns für unsere Jugend einsetzen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich für die Jugendlichen freiwillig engagiere. Der Jugendraum bietet viel Abwechslung. Es ergeben sich auch gute und interessante Gespräche zwischen den beiden Generationen», so Geni Ming von der Erwachsenengruppe. Er selber hatte nie die Möglichkeit, in jungen Jahren einen Jugendraum zu besuchen, weil es das nicht gab. Deshalb wisse er heute um die Wichtigkeit des «Bojlers 17».

«Gesellschaftlich entfalten»
Jeden Freitagabend stehen zwei Erwachsene im Einsatz, unterstützt werden sie zusätzlich von einem Jugendteam. Stefan Dubach: «Ich finde es super, wenn sich die Jugendlichen hier treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Hier können sie Töggelen, Billard spielen oder einfach Musik hören. Der Jugendraum ist unverzichtbar und sehr wichtig, deshalb engagiere ich mich schon seit fünf Jahren in der Erwachsenengruppe. Hier können sie sich individuell, sozial und gesellschaftlich entfalten und selbstverwirklichen».

«Bojler 17» gutbesucht
Und, gab es schon Probleme mit Jugendlichen? Gerda Hermann: «Es hat auch schon Verstösse gegen die Hausregeln gegeben, dies jedoch schon länger nicht mehr. Wir haben es wirklich gut untereinander. Wir machen die Besucherinnen und Besucher auf das strikte Alkoholverbot auf dem Areal und Rauchverbot im Jugendraum aufmerksam. Doch die Jugendlichen halten sich daran.» Der Erwachsenengruppe gehören rund 15 Personen (werden laufend Freiwillige gesucht) an. «Es macht mir Spass, für die Jugend und unsere Zukunft, einen Beitrag zu leisten. Hier lernen sie auch miteinander umzugehen und sich respektvoll zu behandeln», erklärt Susanne Stiz (Erwachsenengruppe). Gutbesucht und hochfrequentiert ist der «Bojler 17» immer. Der Rekord in all den Jahren liegt bei 70 Jugendlichen. Durch das Jahr hinweg dürften es durchschnittlich 15 bis 20 Jugendliche sein, die vom Angebot am Freitagabend profitieren. «Der Besucheraufmarsch motiviert uns. Der Jugendraum ist beliebt und unsere Arbeit wird geschätzt. Diese Form von Freiwilligenarbeit ist für mich auch eine Bereicherung und ich erlebe das alles sehr familiär», so Gerda Hermann. Die Erwachsenengruppe besteht aus: Karin Bühlmann, Stefan Dubach, Patricia Hans, Gerda Hermann, Erwin Koch, Werner Koch, Markus Loser, Lukas Schumacher, Manuela Stadelmann, Othmar und Rita Stirnimann, Susanne Stiz und Andreas Thürig.

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